Warum KI kein Wissen ersetzt!
Shownotes
Cappuccino-Talk mit Markus auf der PaintExpo 2026
Ich lade meine Kunden und Interessenten, die sich gerne mit mir bei einer Tasse Cappuccino austauschen möchten ein.
Über den Link könnt' Ihr Euch Euren persönlichen Termin buchen:
Kompaktkurs "Industrielle Beschichtung von A bis Z"
Die Premiere unserer Schulung findet in dieser Woche in Buchs/St. Gallen statt. Der nächste Kurs ist schon terminiert: 26.10.-30.10.2026
Alle Infos findest Du auf der Webseite zum Kurs:
Kompaktkurs Industrielle Beschichtung:
Barcamp Wissensnavi Lack
Elena Schüßler-Roggenhofer und ich veranstalten am 24. und 25.9.2026 unser erstes Barcamp für die Lackierbranche. Diese innovative Veranstaltungsformat hat es in der Form in unserer Branche noch nicht gegeben.
Wenn Du Interesse hast, etwas völlig Neues zu erleben, dann kannst Du Dich schon jetzt in unsere Interessiertenliste eintragen. Du erhälst dann exklusiv alle Informationen rund um unser Barcamp:
Ja, ich interessiere mich für das Barcamp
Infos zum Podcast:
Das Navi für Lackierbetriebe - der Beschichter-Podcast von Markus Vüllers Coaching
In diesem Podcast erhalten industrielle Lackierbetriebe und Lohnbeschichter nützliche Tipps, wie Sie die aktuellen Herausforderungen meistern können.
Dabei stelle ich fachliche, organisatorische und digitale Werkzeuge vor, die dabei helfen, dass jedes Unternehmen seinen individuellen Weg finden kann.
Das Ziel der Reise sind optimierte Lackierprozesse, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und eine zeitgemäße Nutzung digitaler Medien.
Alle 14 Tage teile ich mit Ihnen in 15-30 Minuten Erfahrungen, Erkenntnisse und Tipps, die ich in meiner 35jährigen Berufslaufbahn gesammelt habe.
Kostenloses Kennenlerngespräch:
Vereinbaren Sie eine Termin für ein 30-minütiges Kennenlerngespräch über Teams, Zoom oder Telefon: Hier klicken und Termin aussuchen
Weitere Informationen finden Sie auf meiner Webseite:
www.markus-vuellers-coaching.de
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Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Podcast Episode. Heute mache ich mal was ganz anderes. Heute sitze ich im Auto. Ich bin gerade am Laden und ich möchte einfach mal so bisschen meine Gedanken teilen, die so in den letzten Tagen entstanden sind. Ich bin ja aktuell auf der Anreise zu unserem Kompaktkurs für industrielle Beschichtung von A bis Z. Der findet in nächsten Woche in Bux, in Nähe von St. Gallen in der Schweiz statt. Und ja, ich habe die Zeit genutzt, zwei Tage vorher schon mal in Richtung Bodensee zu fahren und dort zwei Dinge zu machen. Ich war zum einen zur Podcastaufzeichnung im Hause Wagner, habe mich dort mit Jens Knegge getroffen. Wir haben uns das Technikum angeschaut, haben uns ausgetauscht und haben einen Podcast aufgezeichnet, der dann in der nächsten Episode erscheinen wird. Ja, gestern habe ich mir großen Beschicht in Österreich angeschaut und bin aktuell dabei, den Kurs vorzubereiten. Ja, und ich freue mich total, dass wir in nächsten Woche in der Schweiz starten. Der Kurs ist gut gefüllt. Wir haben ein sehr bunt gemischtes Publikum, bunt gemischte Teilnehmer im Kurs von Geschäftsführern bis hin zu Quereinsteigern, die einen Überblick haben wollen zum Thema Lackiertechnik. Ja, und wir werden Wie ich das jetzt im Podcast schon gesagt habe, in 40 Lektionen sehr intensiv dieses gesamte Thema industrielle Beschichtungstechnik beleuchten und diskutieren. Der Kurs ist so ausgelegt, dass wir einen sehr großen Workshop Anteil haben, wo wir dann auch gemeinsam Dinge erarbeiten, damit es hängen bleibt. Aber es wird so sein, dass die ganzen Themen doch Tag für Tag bearbeitet werden. So dass wir am Montag mit dem Thema Lack beginnen. Was ist Lack? Was ist im Lack alles drin? Welche Aufgabe haben Bindemittel, Pigmente, Additive, Lösemittel? Wie funktionieren Pulverlacke? Am Dienstag sprechen wir über die verschiedenen Substrate, die Untergründe. Wir schauen uns an, welche Vorbehandlungsverfahren es gibt, die unterschiedlichen Untergründe lackierfähig zu gestalten. Am Mittwoch geht es Nasslackierung.
00:02:24: Das heißt das Verarbeiten von Flüssiglacken, die verschiedenen Zerstäubungsverfahren. Aber wir sprechen auch über Technologien wie Elektrotaulackierung, Coilcoating. Am Donnerstag ist der Tag der Pulverbeschichtung. Wir werden uns die Pulverbeschichtungstechnologien anschauen. Ich habe tatsächlich hier im Auto mein gesamtes Equipment dabei. Anschauungsmaterial, Musterteile, Lackierpistolen, Pulverpistolen, damit man noch wirklich begreifen kann im wahrsten Sinne des Wortes, wie die Technologie funktioniert. Nachmittags am Donnerstag geht es dann das Thema physikalische Trocknung, chemische Härtung und am Freitag, last but not least, das ganze Thema Qualitätssicherung. Das heißt die Mess- Prüfverfahren, die verschiedenen Qualitätsthemen, die bei Lackschichten wichtig sind und das nicht nur die Haftfestigkeit. Wenn wir dann am Freitagabend fertig sind, dann haben die Teilnehmenden einmal den kompletten Überblick über industrielle Beschichtung von A bis Z. Genau das ist der Plan.
00:03:55: Ja, und wenn ich dann vom Bodensee aus der Schweiz zurück bin, dann geht es gleich weiter. Dann steige ich in die Vorbereitungsarbeiten für die Paint Expo ein. Ich werde die gesamte Zeit auf der Paint Expo sein. Nein, nicht mit dem eigenen Stand. Die Frage habe ich vor zwei Jahren für mich eigentlich final beantwortet, dass ich also nicht mit einem Stand auf der Paint Expo vertreten sein möchte, sondern ich möchte mich halt unabhängig und frei in den Hallen, an den Ständen, auf den Gängen bewegen, dort eben Kontakte zu knüpfen, Kontakte zu vertiefen. Und ich treffe dort eben meine Kunden und meine potenziellen Kunden an den Ständen und auf den Gängen. Ich habe das im Podcast angeteasert und auch bei LinkedIn schon. Heute erzähle ich mal, was ich genau vorhabe. Ich werde auch in diesem Jahr wieder ein Treffen organisieren, welches über Calendly gebucht werden kann. Ich habe es mal genannt Cappuccino Talk mit Markus Füllers. Wer keinen Cappuccino mag, kann auch gerne einen Espresso oder einen Kaffee trinken oder auch Mineralwasser. Ich eröffne einen Calendly Account, wo sich Interessierte, die mich persönlich treffen wollen und gerne einen Kaffee mit mir trinken möchten, für eine halbe Stunde anmelden können, einen Termin buchen können und wir treffen uns dann. in der Vorhalle der Paint Expo beim Barista und trinken gemütlichen Kaffee zusammen, unterhalten uns, besprechen Dinge, die wir dann im Nachgang zur Messe dann auch gemeinsam mal besprechen können. Soweit der Plan. Das ist das, was ich vorhabe. Den Link zur Registrierung bzw. zum Buchen eines Termins, findet ihr schon. Der ist in den Show Notes unter dem heutigen Podcast verlinkt. Einfach diesen Cappuccino Talk Button suchen. und sich einen unverbindlichen Termin reservieren. Der Kaffee geht natürlich auf mich. Und ja, ich habe diese Termine von Dienstag bis Freitag organisiert, immer nachmittags ab 14 Uhr. Und so ergeben sich halt 12 bis 14 Termine. Einige sind sogar schon gebucht. ja, für Kunden
00:06:20: potenzielle Kunden, für Leute, die mich gerne einmal sprechen möchten. Ein weiteres Highlight auf der Paint Expo ist für mich die Keynote am Career Day, einem Karriere-Tag am Freitag. Ich bin angesprochen worden, eine Keynote zu halten als Eröffnung für diesen Karriere-Tag. Die Paint Expo, die Leipziger Messe, lädt an dem Tag Studierende aus den umliegenden Universitäten ein. die Lackierbranche kennen zu lernen, sich eben dann nach ihrem Studium als Maschinenbauer, als Elektrotechniker, als Verfahrenstechniker oder Softwareprogrammierer dann in der Lackierbranche einzufinden. Diese Veranstaltung ist dann so organisiert, dass dann im Laufe des Tages die Stände von Unternehmen besucht werden können. Und bei der Keynote ist es halt die Aufgabe, den Teilnehmern einfach mal zu vermitteln, wie spannend industrielle Lackiertechnik ist, warum jemand wie ich schon seit 40 Jahren in der Branche unterwegs ist und welche spannenden Herausforderungen gerade für die nächsten Jahre im Zusammenhang mit Digitalisierung, mit dem Einsatz von KI, mit der Weiterentwicklung der Technologien, gerade auch in der Lackier- und Beschichtungsbranche, von Bedeutung sind. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gefragt wurde. Ich werde das Thema sehr abwechslungsreich gestalten. Ich so ein bisschen in der Asservatenkammer kramen. Ich werde das Thema Wissenstransfer als ganz wichtiges Thema in den Vordergrund stellen. Aber auch die Dinge beleuchten, welchen Einfluss und welche Rolle KI in Zukunft spielen wird in der Lackier- und Beschichtungsbranche. Und wie die ganzen Entwicklungen sich dann zukünftig so aus meiner Perspektive aus meiner Wahrnehmung entwickeln werden. Der Titel des Vortrags ist KI ersetzt kein Wissen. Ganz bewusst etwas provokant gewählt, die jungen Studierenden auch zu motivieren, sich nicht einfach nur auf KI zu verlassen, sondern wirklich konsequenten Wissensaufbau, Know-how aufbauen und das Sammeln von Erfahrungen nicht aus den Augen zu verlieren. Ja, das ist dann im Freitag auf der Paint Expo.
00:08:45: Ansonsten freue ich mich darauf, werden verschiedene Treffpunkte haben. freue mich darauf, alte Bekannte wiederzutreffen, neue Bekannte zu treffen und Termine zu vereinbaren, wo man sich dann nach der Paint Expo dann auch über konkrete Aufgabenstellungen, Projekte oder gemeinsame Aktivitäten unterhalten kann.
00:09:18: Das dritte Thema, auf das ich eingehen möchte, bezieht sich auf die Ausbildung von Verfahrensmechanikern für Beschichtungstechnik. hatten in der vergangenen Woche eine Sitzung vom Prüfungsausschuss und auch in Bielefeld ist es so, dass der Anteil der Auszubildenden in den Fachklassen immer weniger wird. Die Schule gerät mehr und mehr unter Druck, dass die Ausbildung, die Berufsausbildung, die schulische Bildung mit anderen Berufsbildern, mit dem Fahrzeuglackierer zusammengelegt werden, weil es einfach zu wenig Auszubildende gibt. Das Gleiche begegnet mir dann auch immer bei meinen Kunden, dass ich höre, ja, wir haben Fachkräftemangel und wenn ich dann frage, ja, bildet ihr denn eigene Leute aus, dann wird in der Regel verneint, weil wir natürlich die Problematik haben. Es werden immer weniger Berufsschulen, es sind immer weniger Ausbildungsbetriebe. Und ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass die duale Ausbildung in Deutschland so nach und nach den Bach runtergeht. So, dieses Thema haben wir thematisiert im Prüfungsausschuss und wir haben uns jetzt für die Region Ostwestfalen vorgenommen, so ein paar Dinge wieder zu beleben, die wir vor 20 Jahren ins Leben gerufen haben, weil die auch heute noch die entsprechende Relevanz haben. Also wir haben ein Kooperationsnetzwerke gegründet der ausbildenden Betriebe in dem Bereich der Industrie- und Handelskammer aus Westfalen-Zübilefeld. Dieses Kooperationsnetzwerk wollen wir wieder beleben. Dort haben wir im Prinzip auch in der Vergangenheit immer mal wieder Auszubildende ausgetauscht. Das heißt, die jeweilige Fachklasse, der jeweilige Jahrgang besucht dann die Betriebe der anderen. Der jeweilige Auszubildende stellt dann seine Prozesse vor. Und es werden in jedem Unternehmen kleine Projektarbeiten durchgeführt, sodass ein reiner Pulverbeschichter, der nur Pulverbeschichtung macht, auch mal in die Möglichkeit bekommt, einen Nasslackierbetrieb reinzuschauen. Ein Lohnbeschichter, der nur Handlackierung kennt. Im Bereich Pulverbeschichtung hat man die Möglichkeit, Automatikanlagen in Betrieb zu sehen. Und dieser Austausch, war damals schon sehr
00:11:37: attraktiv für die Auszubildenden. Den werden wir jetzt wiederbeleben. Das Ganze läuft unter dem Namen CARLO. CARLO ist die Abkürzung für die Kooperation der ausbildenden regionalen Lackierbetriebe in Ost-Westfalen. Und dieses Thema wird wieder aufgenommen. Außerdem wird wieder ein Präsenzstammtisch in Bielefeld stattfinden. Ein Beschichterstammtisch, der auch über viele Jahre stattgefunden hat. immer in Kooperation mit der Galvano Seite, deutlich zu machen, dass es nicht nur industrielle Lackierverfahren geht, sondern auch, dass Galvanotechnik halt auch eine Beschichtungstechnologie ist. Und diesen Präsenz-Stammtisch führen wir jetzt zum ersten Mal wieder nach langen Jahren Abstinenz durch in Bielefeld am 29.04. Das heißt, wenn es regionale Betriebe gibt, die Bock haben, mal abends nach Bielefeld zu kommen, starten meistens so gegen 16 Uhr, treffen uns in lockerer Runde, hören ein, zwei Impulsvorträge und essen etwas in der Finca Barcelona. dann gehen wir anschließend wieder auseinander und verabreden uns dann zum nächsten Stammtisch im nächsten Quartal. Ja, und das sind genau diese Netzwerkveranstaltungen, die es braucht, um die Branche attraktiv zu machen. das Thema Berufsausbildung attraktiv zu machen und genau diese Themen halt voranzutreiben. Ich erlebe das immer wieder auch in allen Gesprächen, die ich bei Anlagenherstellern, bei Lackherstellern führe. Alle haben das gleiche Problem. Alle beklagen den Fachkräftemangel. Alle haben zum größten Teil Quereinsteiger im Unternehmen. Und genau diese Quereinsteiger gilt es halt. Solide fundiert mit dem entsprechenden Grundlagenwissen auszustatten, sodass sie halt in der Lage sind, Lackierprozesse optimal zu betreiben, effizient zu betreiben und Material, Energie und Arbeitszeit zu sparen und nicht zu verschwenden. ja, ich werde nicht aufhören, dieses Thema immer wieder anzusprechen. Nur effiziente Lackierprozesse sind wirtschaftliche und nachhaltige Prozesse.
00:14:03: Und nur Unternehmen, die sich mit dem Thema auch intensiv beschäftigen, werden dauerhaft am Markt bestehen, konkurrenzfähige Preise anbieten können und auch entsprechende Margen für sich selber erarbeiten, die dann halt das ganze Thema auch für den Unternehmer attraktiv machen.
00:14:27: Die duale Ausbildung ist und bleibt der Königsweg im Hinblick auf die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Lackieranlage.
00:14:42: Ja, das soll es für heute gewesen sein. Ein spontanen Podcast während der Ladezeit im Auto. Ich freue mich, wenn ihr euch auf der Paint Expo zu einem Cappuccino Talk mit mir verabredet. freue mich, dass wir uns auch einfach irgendwo auf der Paint Expo treffen und denkt immer daran. Ausbildung, Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg. Und dieses Wissen, was in den Unternehmen aufgebaut wird, das sollte man nicht leichtfertig aus den Händen geben. Und deswegen ist professioneller, strukturierter Wissenstransfer das zweite wichtige Thema, mit dem sich jeder auseinandersetzen muss. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Euer Markus.
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