Industrielle Beschichtung von A bis Z – eine Woche Lackwissen in den Schweizer Bergen
Shownotes
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MPA Berufs- und Handelsschule in Buchs SG
Dr. Gernot Boiger
Wiedenstraße 50 A
9470 Buchs Sankt Gallen Schweiz
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Das Navi für Lackierbetriebe - der Beschichter-Podcast von Markus Vüllers Coaching
In diesem Podcast erhalten industrielle Lackierbetriebe und Lohnbeschichter nützliche Tipps, wie Sie die aktuellen Herausforderungen meistern können.
Dabei stelle ich fachliche, organisatorische und digitale Werkzeuge vor, die dabei helfen, dass jedes Unternehmen seinen individuellen Weg finden kann.
Das Ziel der Reise sind optimierte Lackierprozesse, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und eine zeitgemäße Nutzung digitaler Medien.
Alle 14 Tage teile ich mit Ihnen in 15-30 Minuten Erfahrungen, Erkenntnisse und Tipps, die ich in meiner 35jährigen Berufslaufbahn gesammelt habe.
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00:01:58: Herzlich willkommen zu unserem LinkedIn Live.
00:02:17: Herzlich Willkommen!
00:02:20: Ja, Gerhard, möchtest du beginnen, so ein bisschen was zur Schule zu erzählen? Du sitzt ja da, wo alles passieren wird in ein paar Wochen und ich stehe in meinem Tristen Studio. Vielleicht fängst du mal an und erzählst ein bisschen aus der Schweiz.
00:02:35: Ja, sehr gerne, sehr gerne, Markus. Danke. Also, wir sind ja jetzt in der heißen Vorbereitungsphase auf die zweite große Durchführung des Intensivkurses industrielle Beschichtung von A bis Z. Das zweite Mal haben wir die Ehre, dich, Markus, bei uns in der Ostschweiz in Buchs im Kanton St. Gallen begrüßen zu können und natürlich hoffentlich Sie als Teilnehmerin oder Teilnehmer an dem Intensivkurs ebenfalls. Ich gebe Ihnen mal einen ganz kurzen Überblick, wo wir hier so sind und was wir hier so machen. Also Buchs St. Gallen liegt wie gesagt in der Ostschweiz im Kanton St. Gallen ist nahezu an der Grenze zu Lichtenstein. Also wir sind im Osten wirklich so von allen Seiten von diesem Riesenland umgeben, aber im Westen natürlich von der Schweiz und wir liegen also im Herzen des Rheintals. Nördlich von uns, circa 40 Kilometer nördlich von uns, beginnt dann die Bodenseeregion und wenn man so 50, 60 Kilometer südlich fährt, gelangt man irgendwann wirklich so ins Anfangstal des Rheins. Irgendwann kommt dann hinter Rhein, da kommt dann wirklich schon diese klassische Hochgebirgslandschaft der Schweizer Bergwelt, wie man sie kennt, im Graubündischen. Aber auch wir sind hier bereits von relativ hohen Bergen umgeben in Buchs St. Gallen. Buchs St. Gallen hat eine ziemlich lange Geschichte oder vielmehr Werdenberg, das heute fast ein kleiner Stadtteil von Buchs ist, aber die Herren von und zu Werdenberg haben ein ganz tolles mittelalterliches Schloss hier gebaut. Das hat noch immer eine mittelalterliche Ansiedlung drum herum und da ist ein Stadt, ein kleiner Ententeich, den die lokale Bevölkerung bis heute für Spaziergänge genießt und den Sie dann wahrscheinlich auch sehen werden, wenn Sie uns besuchen kommen. Für mich selbst, Sie hören es ja raus, ich bin ursprünglich kein Schweizer, ich bin Österreicher, bin allerdings schon viele, viele Jahre in der Schweiz, hat, gibt es einen kleinen geschichtlichen Nebenaspekt bei diesem Buch St. Gallen. Das war nämlich jener Ort, bei dem nach tausendjähriger Herrschaft
00:05:01: der letzte Habsburger das österreichische Reich verlassen hat nach dem ersten Weltkrieg, nämlich ist er hier am Grenzbahnhof Buchs aus dem Zug gestiegen, kurz mal Luft zu holen, weil er sich gefreut hat, dass er da noch entkommen ist. Ja, aber das ist ein kleiner geschichtlicher Nebenaspekt. Aber jetzt zu dem, was relevanter ist für den Kurs, unsere Berufsfachschule. MPA-Berufs- und Handelsschule Buchs. Die gibt es hier am Standort im Werdenbergerland, Saaganserland, Lichtenstein seit über 30 Jahren. Meine Frau und ich haben allerdings die Schule vor etwa eineinhalb Jahren übernommen von der Gründerin, die inzwischen in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Diese Berufsfachschule ist zwar eine private Schule, ist aber vom Schweiz weit beziehungsweise vom Kanton St. Gallen akkreditiert. Wir sind auch eine eduquat zertifizierte Weiterbildungseinrichtung für Erwachsenenbildung und einer der ganz wichtigen und für mich als Ingenieur sehr spannenden neuen Weiterbildungs-Fokus-Bereiche, den wir versuchen hier reinzubringen und auch bereits erfolgreich reingebracht haben, beschäftigt sich eben speziell mit dem Teil Ingenieurswissenschaften und noch spezieller mit dem Teil Beschichtung. Hintergrund ist, dass ich selbst viele, viele Jahre in der Forschung und Entwicklung im Bereich von Simulationsmethoden der Beschichtungsindustrie gearbeitet habe an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und als ich vor ein paar Jahren, nicht vor ein paar Jahren, letztes Jahr war das Jahr, als ich Markus kennenlernte, hat es zwischen uns beiden sofort gefunkt und wir hatten in relativ kurzer Zeit rückblickend muss ich wirklich sagen ein ziemlich bombastisches Konzept entwickelt für diesen Weiterbildungskurs industrielle Beschichtung von A bis Z. Wobei ehrlicherweise Markus hat natürlich das Konzept entwickelt und wir haben unser Bestes getan zu unterstützen. Und wir hatten hier bei uns bereits im März 2026 die erste Durchführung.
00:07:24: dieses Intensivkurses und da können wir glaube ich sagen es war ein voller Erfolg. Wir haben uns Mühe gegeben vor dem Hintergrund, dass also Markus wirklich von Montag bis Freitag ganz intensiv das wirklich für die Beschichtungsindustrie das A und O an Hintergrundwissen transportiert hat, haben wir uns von die Crew der MPR Berufs Handelsschule alle Mühe gegeben auch für ihr leibliches Wohl zu sorgen, das Rahmenprogramm drum herum zu organisieren und den reibungslosen Ablauf zu garantieren. Ja, das ist mal so der grobe Rahmen, die grobe Ausgangssituation. Wir werden glaube ich später noch ein bisschen über die Location auch hinter mir sprechen. Habe ich was wesentliches vergessen an dieser Stelle, Markus?
00:08:20: Ich denke, das war schon ein sehr guter Einstieg in die Historie des wirklich tollen Ortes. hatte ja im März erstmalig die Gelegenheit, in Bux dann auch wirklich vor Ort zu sein. Und das war schon eine intensive und richtig coole Woche, genauso wie du das beschrieben hast. Und ich würde jetzt tatsächlich mal so ein bisschen auf die Inhalte eingehen und mal erzählen, was wir da machen. Ich habe hier so ein paar paar Exponate hier vor mir stehen, die ich dann auch mit in die Schweiz bringen werde. Aber ich würde jetzt mal so ein bisschen erzählen, was der Grundgedanke des Kurses ist, was es inhaltlich geht und was wir darunter verstehen, wenn wir sagen industrielle Beschichtung von A bis Z. Ich blende mal ein Bild ein, was für mich seit vielen Jahren eigentlich so den Weg zeigt, was ein Beschichter oder aber auch jeglicher Zulieferer für einen industriellen Beschichtungsbetrieb. muss, damit am Ende eine perfekte Oberfläche herauskommt. Das müssen wir uns jetzt nicht im Detail durchschauen, sondern einfach nur mal hier den Weg verfolgen. Der Weg fängt vorne an mit der Arbeitsvorbereitung, mit der Aufgabe der Werkstücke. Die Teile werden irgendwo ans Gestell gepackt, fahren durch eine Vorbehandlungsanlage, werden dann beschichtet, werden getrocknet, ausgehärtet, sind danach der Beschichtung irgendwo an der Abnahmestation, werden kontrolliert. Und wir haben dann hoffentlich ohne Nacharbeit genau das Beschichtungsergebnis erzeugt, was wir brauchen. So, und das ist der Gesamtprozess durch die Lackieranlage sehr idealtypisch dargestellt. Und ich habe in meiner beruflichen Laufbahn halt einige Beschichtungsprozesse verantwortet, hatte aber immer mit dem Gesamten, mit allen Teamplayern zu tun, die dazugehörten. Anlagenhersteller, Gerätehersteller, Lackhersteller. Vorbehandlung Chemikalien herstelle, also alle die dazu gehören. Und kommen wir gleich zum ersten Punkt. Unser Kurs ist tatsächlich so ausgelegt, dass er als Zielgruppe die gesamte Lackier- und Beschichtungsbranche anspricht. Das heißt, sowohl der Verkäufer von Vorbehandlung Chemikalien, der natürlich den Gesamtprozess kennen sollte, ist dort gut aufgehoben und bekommt einen Überblick über den gesamten Prozess. Wirklich von A bis Z.
00:10:47: Der Anlagenbauer, der seine Lackieranlage liefert, ein Retrofit an einer bestehenden Lackieranlage macht, ist natürlich genauso in dem Kurs willkommen und bekommt seinen Input über den gesamten Prozess. Und das gilt natürlich für die Beschichter, das gilt für Anlagenbetreiber und das gilt für alle Quereinsteiger. Jeder weiß es, dass wir in der Branche halt eben viele Quereinsteiger haben, die neu dazukommen. Und ich glaube, was uns besonders gefreut hat in unserer Premiere im März, dass wir dort wirklich eine Mischung hatten an Teilnehmenden, die genau dieses Spektrum abgebildet haben. Es waren Vertriebler von Lackieranlagen dabei. Es waren Quereinsteiger dabei in der Geschäftsführung eines Lohnbeschichtungsunternehmens. Es waren sogar Betriebe dabei. Das war ein Betrieb dabei, der komplett neu in der Lackiertechnik ist. Es waren die alten Hasen dabei, die den Beschichtungsprozess kennen, die sich noch mal so bisschen intensiver damit auseinandersetzen wollten. Also ein breit gefächertes Spektrum, was dann den Komplettüberblick über den Beschichtungsprozess bekommt. Und ich habe hier mich herum, wir gucken uns gleich mal den Stundenplan an, was da in diesen fünf Tagen passiert, damit auch jeder mal sieht, wie die einzelnen Tage aufgebaut sind. Ich habe hier mal so ein paar Exponate mitgebracht, die ich dann immer mit in die Schweiz bringe. Also wir reden über Nasslackierung. Wir reden über Pulverbeschichtung. Der eine oder andere wird das kennen. Das hier ist ein Injektor von einer Pulverbeschichtung. Das heißt, wir schauen uns auch an, wie das im Einzelnen funktioniert. Wir starten montags damit, wie Lack zusammengesetzt ist. Was sind die Bestandteile in einem Lacksystem und welche Aufgaben haben die Bestandteile? Wir gehen natürlich auch mal so ein bisschen auf Chemie ein. Ich bringe dann auch mal hier so ein chemisches Modell eines Lackes mit und erkläre das dann aber anschließend relativ einfach. Ich habe hier so ein ganzes Sortiment stehen. Ich pack da einfach mal so rein und habe dann immer so meine Wollfäden dabei, wo man also hervorragend erklären kann, was ist denn Lackchemie und worauf kommt es denn an. Das heißt, das Ziel der Woche ist es, wirklich Grundlagenwissen zu vermitteln.
00:13:12: unabhängig von irgendwelchen Technologien oder Produkten und wirklich die Grundlagen so zu vermitteln, dass jeder sie verstehen kann. Egal welche Vorausbildung, welche Vorqualifizierung derjenige mitbringt. Und wir haben die Premiere im März gehabt, haben gemerkt, dass das Konzept ins Schwarze getroffen hat. Wir haben auf der Webseite ein paar testimonial Stimmen von Teilnehmenden aus dem Märzkurs. Und ja, uns hat das gefreut, dass das entsprechend positives Feedback bekommen hat. Und dazu gehört sowohl der Kurs, aber wie Gernot das schon sagte, wir werden gleich noch mal ein bisschen in dem Raum rumgucken. Es hat natürlich auch einen Rieseneinfluss, wo ein solcher Lehrgang und ein solcher Kurs stattfindet. Und da ist natürlich Bux und die MPA Berufs- und Handelsschule eine Location, die sich wirklich sehen lassen kann. Wir haben einen Raum, der keine Wünsche offen lässt für die Gestaltung eines recht innovativen Lehrgangskonzeptes, wo man tatsächlich dann nicht nur Frontalbeschallung macht in Form von Vortragsblöcken, sondern wo wir auch wirklich in Workshops zusammenarbeiten können. Ich denke, bevor wir uns den Raum anschauen, mache ich mal einmal den Stundenplan auf, dass wir mal einmal das Konzept sehen, was in der Woche im Einzelnen passiert. So, ich hoffe, den sieht jetzt jeder. Also wir reden über 40 Lerneinheiten an fünf Tagen. Die Blöcke sind so aufgeteilt, dass die grünen Felder immer den entsprechend theoretischen Background liefern. Die blauen Felder, die dort sind, sind vorgeplante Workshops, die wir machen. Da gehe ich gleich noch drauf ein. Und dann haben wir immer genügend Zeitpuffer zusätzlich zu den Pausen anberaumt, wo untereinander und miteinander diskutiert werden kann und soll, weil wir wollen auch das ganze Thema Netzwerken natürlich nicht aus den Augen verlieren und als besonders wichtig mit integrieren in dem Lehrgang. So 40 Lerneinheiten an fünf Tagen lassen sich in fünf Tage relativ einfach aufteilen. Am Montag ist die Überschrift Was ist Lack? Das heißt, wir sprechen über
00:15:39: die zusammensetzung von beschichtungstoffen wofür sind die bindemittel da was sind lösemittel was machen die pigmenten wie wird eine lagrezeptur entwickelt und planen dann einen workshop wo wir mal wirklich in kleinen gruppen darüber diskutieren wenn ich ein neues lagsystem auswählen muss wie mache ich das denn wie finde ich das passende lagsystem für mich was ist da wichtig Am Dienstag starten wir mit einem kurzen Workshop in Sachen Physik und Chemie. Die einfachen Grundlagen, die dort halt eine Rolle spielen, die man aber braucht, Grundlagenwissen zu haben, anschließend auch tagtägliche Problemstellungen zu lösen. Wir sprechen über diese verschiedenen Substrate, Metalle, Nichteisenmetalle, Kunststoff, Holz, Glas, die entsprechenden Vorbehandlungsverfahren, die es dazu gibt, mechanische Vorbehandlung.
00:16:06: Sagen.
00:16:34: chemische Vorbehandlung, die entsprechende Anlagentechnik, die dazugehört, werfen natürlich einen Blick auf die entsprechenden Umweltschutzgesetzgebungen und auf die, ja, sag mal Randbedingungen, die ein Beschichtungsbetrieb erfüllen muss, wenn er entsprechende Umweltschutzgesetze erfüllen muss. Dazu gehört auch das Thema Arbeitssicherheit. Also wir lassen kein Thema aus. Wir haben dann hier nochmal so einen Blog, wo wir über typische Fachbegriffe sprechen. Ich möchte das gerne mal so an einem Beispiel deutlich machen. Es ist immer wichtig, Fachbegriffe auch in der Kommunikation mit Kunden, wenn ich jetzt also durch die Brille eines Lackherstellers oder Anlagenherstellers gucke, Fachbegriffe richtig anzuwenden, aber auch im Falle von Nacharbeit oder Problemen, die ich im Prozess habe, damit man sich auf Augenhöhe versteht. Weil wenn man aneinander vorbei redet, hilft das nicht allzu viel. Und so haben wir den gesamten Kurs und die gesamten Inhalte sehr praxisorientiert ausgelegt, dass wir also wirklich aus der Sichtweise der Praxis, der Realität vor Ort in den Beschichtungsprozessen uns dann auch wirklich entsprechend austauschen. Es geht dann weiter. Am Mittwoch ist der Tag der Flüssiglackierung, also der Nasslackierung. Überblick über die Applikationsverfahren. Ich habe eben eine Nasslackierpistole in die Kamera gehalten. Wir sprechen über die verschiedenen Verfahren, wie Flüssiglacke zerstäubt und aufgetragen werden können. Sprechen über das Thema Overspray und Auftragswirkungsgrad, beleuchten die Wirtschaftlichkeit von Lackierprozessen. Das werden wir auch im Rahmen eines Workshops machen. Reden über so Dinge wie Ergiebigkeit, Auftragswirkungsgrad, Kennzahlen von Lackierprozessen und der Vollständigkeit halber sprechen wir natürlich auch über die Verfahren, die jetzt nicht mehr weiß, wie weit verbreitet sind. Elektrotauchlackierung, Coilcoating, dass man also jedes Verfahren in seinen Grundzügen kennengelernt hat. Der Donnerstag ist der Tag der Pulverbeschichter oder der Tag der Pulverbeschichtung. Wir reden über die verschiedenen Technologien, es gibt. Pulverlacke in der Praxis, die entsprechenden Pulverbeschichtungsanlagen. Am Nachmittag sprechen wir über die physikalische Trocknung und chemische Härtung. Also alles das, was im Einbrennofen oder im Trockner passiert und haben dann einmal den gesamten Lackierprozess im Überblick.
00:19:00: Und der Freitag ist der Tag der Qualität. Grundlagen der Qualitätssicherung, wie überwache ich meine Lackier- und Beschichtungsprozesse, welche Eigenschaften von Lackierung überprüfe ich, welche Messer und Prüfverfahren gibt es. Und dann gibt es am Freitag, sehr wahrscheinlich aber an einem anderen Tag, einen etwas ausführlicheren Workshop, wo wir über berührungslose schichtdicken Messungen sprechen. Da gehe ich gleich nochmal drauf ein, da zeige ich dann nochmal ein Foto aus dem Workshop. Wir sprechen über einen Fehlerkatalog, über Lackfehler, ihre Ursachen und wie man Fehler vermeiden kann. Das heißt also wirklich in der gesamten Woche einmal der komplette Überblick von A bis Z über Lackier- und Beschichtungsprozesse. Und das wirklich so aufgebaut, dass es sowohl für Beschichter als auch für Verkäufer von Anlagen, von Lacken, von Vorbehandlungshemikalien relevant ist, weil man einen Komplettüberblick bekommt über den Prozess. Wir sind so variabel und flexibel aufgestellt, dass wir Termine immer mal so ein bisschen schieben, wie es denn gerade passt. So, das haben wir auch im März schon gemacht. Und ich habe das gerade gesagt. Der Workshop berührungslose Schichtigenmessung. Da sind wir happy, dass wir dort Professor Nils Reinke von CodeMASTER zu Gast haben werden, der am Beispiel der berührungslosen Schichtigenmessung und Closed-Loop-Technologien mal erzählt, was heute alles in der auch KI unterstützten Steuerung von Lackierprozessen, von Pulverbeschichtungsprozessen möglich ist. Und wir haben das auch beim letzten Mal dann variabel gemacht. Wenn ein Thema dann aufpoppte aus den Reihen der Teilnehmenden, dann wird das Programm halt variabel angepasst. Es kommen alle Themen dran. Es werden keine Themen vergessen, aber wir machen das ganz spannend. Und wir haben beim letzten Mal, und das ist so gut angekommen, dass wir das dieses Mal auch wieder machen. Wir werden zwar überraschungs... Inhalte haben, die verraten wir aber heute noch nicht. Das war beim letzten Mal so die, ich sag mal so die Würze in dem Gesamtlehrgang, dass dann so zwei Themen dabei waren, die vorher nicht auf der Agenda standen und die auch jetzt nicht im Stundenplan drin stehen. So jetzt zeige ich nochmal ein, zwei Fotos aus dem Kurs. Das ist die typische Lehrgangssituation.
00:21:04: Okay.
00:21:22: beschränken auf maximal 16 Teilnehmende, dann hat jeder ausreichend Platz dort auch vernünftig zu sitzen, mitzuschreiben. Das ist dann die klassische Situation, wie dann der Unterricht stattfindet. Das ist die typische Frontalbeschallung dann im Bereich der Vermittlung von Theorie. Dann haben wir die Situation Workshop und da wird Gernot gleich noch den Raum zeigen. Das ist schon ziemlich cool, was wir da in der Schule zur Verfügung haben, dass man also wirklich Workshops machen kann, in denen man dann auch wirklich gemütlich sich mit einem Thema auseinandersetzt und nicht so wie man das aus typischen Lehrgangssituationen kennt. So und der Gesamtüberblick über den Raum, aber das sehen wir gleich, wenn Gernot einmal mit der Kamera rumläuft. Wir eine tolle Aussicht, wenn man aus dem Fenster schaut und ganz viele Möglichkeiten, wie wir das Thema attraktiv und auch wirklich in inspirierender Atmosphäre das Lernen vermitteln können. Gernot, jetzt übernimm du.
00:22:31: Ja, Markus, vielen Dank. Also das Stichwort Lernen in inspirierender Atmosphäre, das greife ich natürlich auf. wir werden Sie eine Woche lang entführen in eine Umgebung, die Sie ja mit Absicht ein bisschen distanziert von Ihrem beruflichen Alltag und Ihnen so eigentlich den geistigen Freiraum lässt, den es braucht, diese allerwichtigsten Grundlagen der Welt des Beschichtens aufnehmen zu können. In eine Umgebung, so zumindest die Hoffnung, die es aber nicht nur erlaubt, dass man auch Wissen aufnehmen kann, sondern dass man sich halt auch austauscht, dass man intensiv Netzwerken. Das ist natürlich gerade bei einem Kurs mit Theat absichtlich wenigen Teilnehmern einen angenehmen Nebeneffekt, dass man sich quer über die Industrie kennenlernt und dann vielleicht Kollegen, Kolleginnen, Freunde, Freundinnen fürs weitere Berufsleben auch mit rausnimmt aus dem Kurs. So und jetzt schauen wir uns noch mal unseren Seminarraum ALF hier an, der ist nämlich genau im Hinblick auf dieses Kurskonzept ausgewählt, weil wir wollten nicht nur, wie gesagt, einen einfachen Vorlesungsraum bieten, sonst hätten wir eines unserer Schulzimmer genommen. Wir wollten halt eine Kombination aus Vortragsbereich hier. Und wie Markus vorher gezeigt hat, die Bilder, die Sie gesehen haben, die sind halt hauptsächlich aus diesem Bereich. Wir werden hier für maximal bis zu 16 Personen bestuhlen. Und dann gibt es halt neben diesem Vortragsbereich auch noch Möglichkeiten, Arbeitsgruppen auszukoppeln, Diskussionsgruppen auszukoppeln, Workshops auszukoppeln, wo sich drei, vier Grüppchen zusammenfinden können und dann an verschiedenen Orten auch in diesem Seminarraum zusammenzusitzen und Konferenz zu halten. Das Catering wird teilweise auch gerade hier vor Ort stattfinden, aber teilweise auch auswärts oder halbauswärts. Genau.
00:24:54: Wir haben zum Beispiel ein paar Schritte entfernt. Quer durch unsere Schule ist ein richtig feiner Italiener. Zudem werden wir sie mindestens einmal hin entführen. Ein, zwei Mal gibt es etwas, wie man hier in der Schweiz sagt, wer schafft es? Also wirklich aus der Region. Dann gibt es vielleicht auch etwas orientalisch Angehauchtes. Schauen wir mal. Und an einem Abend, ich weiß jetzt nicht genau, ob du es schon erwähnt hattest. An einem? Genau, an einem der Abenden.
00:25:17: Nee, hatte ich noch nicht gesagt. Hatt ich noch nicht gesagt.
00:25:24: Abende und das ist in Ihren Kurskosten inkludiert, gibt es ja, ein gemeinsames Abendessen vorgesehen. Das ist, da ist natürlich keine Teilnahmepflicht, aber es hat sich doch bewährt als ganz ganz netter Zusatzfaktor eben auch zum Netzwerken, zum Nachreflektieren, zum einfach ein bisschen beisammen sein und da haben wir diesmal auch was ganz Besonderes geplant. Ich weiß nicht, ob ich es schon verraten soll. Was meinst du, soll ich's verraten?
00:25:57: Ja, verrat's mal. Wir haben so viele Geheimnisse, dann lüften wir schon mal eins.
00:25:58: Ja, das stimmt. Da haben Sie recht. Also stellen Sie sich mal dieses obere Rheintal vor, das eigentlich schon links und rechts von relativ hohen Bergen umgeben ist. Also man ist hier wirklich dann schon sehr bald in den Zentralalpen. Also wir haben da links und rechts Felstürme von zwei bis 3000 Metern. weiter südlich man kommt, desto höher. Aber hier sind so zwei bis 3000. Und Da tronen natürlich so vereinzelt ganz nette Berghüten drauf. Und auf die meisten führt eine Bahn rauf und auf einer dieser Berghüten werden wir uns zusammentreffen zum Abendessen oder wir werden gemeinsam rauffahren mit der Bahn und dann gibt es der Jahreszeit angepasst ein richtig legendäres Wildbuffet, das hat hier in der in der Region schon Tradition. Da kocht wirklich die Eigentümerfamilie selbst noch am Holzherd. Mitten in der Gaststube wird da noch frisches Wild rausgebrutzelt mit richtig, richtig feinen Beilagen. Und das haben wir gefunden, eignet sich für die Jahreszeit, für diesen Anlass. Und da werden wir gemeinsam hochfahren. Also auch falls es Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt aus der Region, würde ich sagen, lassen Sie sich das nicht entgehen. Es ist inkludiert in den Kurskosten. Jetzt können wir vielleicht noch mal kurz einen Blick aus dem Fenster raus wagen. Gut, da sehen Sie jetzt erstmal zwei Bäume. es ist so, heute ist leider ein bisschen nebelig. Wenn Sie jetzt zwischen diese Bäume schauen würden und wenn Sie in diese weiße Nebelwand schauen würden, da thront der 2600 Meter hohe Alphier. einer der prominentesten Berge des Rheintals hier in der Umgebung. Dem verdankt der Seminarraum auch seinen Namen. Und hier daneben ist heute leider auch nicht sichtbar, aber vielleicht im Ansatz. Schauen wir mal. Ja, es geht. Hier wäre der Magelkopf. Jetzt ist halt typische Herbstnebellage, deshalb sieht man die nicht ganz so schön, die beiden Berge. Aber das sind so für jene von Ihnen, die es nicht kennen, die Region.
00:28:18: Das sind so diese typischen Toblerone Berge. Sie sind zwar nicht eins zu eins das Matterhorn, aber doch ziemlich majestätisch, man sagen. Und wir sind selbst auch erst von einer anderen Region der Schweiz hierhergezogen in die Region. Und wir sind jeden Tag aufs Neue begeistert, weil diese beiden Berge, die schauen nie gleich aus. Wirklich. Es gibt keinen Tag, wo die Wetterlage eins zu eins dieselbe ist. Mal ist Nebel, mal ist Schnee, mal ist... Mal ist der eine Berg in der Sonne und der andere im Schatten. Gegenüber auf der Ostseite sind die drei Schwestern die Überlichtensteintronen. Also es ist wirklich eine beeindruckende Region und wir hoffen, dass sie das ein bisschen als Inspiration dann auch begleitet während dieser intensiven und lehrreichen Woche.
00:29:13: Also Feedback der Teilnehmer beim letzten Mal und ich war ja auch im März das erste Mal in Bux zu Gast. Ich kann bestätigen, die Berge sind da. Die waren im März tatsächlich selten mit Nebel umlagert. Und wenn man dann wirklich einen vollen und anstrengenden Kurstag hinter sich hat, dann ist das fußläufig einfach total tolle Entspannung am Fuße der Burg, den See zu laufen oder einmal zur Burg hoch zu laufen. Es sind wirklich Möglichkeiten da, das Gelernte des Tages zu verarbeiten, sich dann einfach abends nochmal so ein bisschen zu bewegen und den Kopf frei zu kriegen für den nächsten Tag. Weil wir sind uns darüber im Klaren, das sind schon 40 intensive Stunden. Also wir haben da schon volles Programm mit ganz viel Input, den man erstmal wirklich dann auch verarbeiten muss. Ich gucke mal auf die Uhr. Vielleicht noch zwei Sätze, so ein bisschen auf die ja die für Vertiefungsmöglichkeiten da sind. Ich glaube sogar, ich kann das einblenden. Ja, ich kann das einblenden. Es gibt eine Internetseite, auf der ganz viele Informationen zu dem Kurs zu sehen sind. www.mpa-engineering.ch Dort finden sich auch die entsprechenden Kontaktdaten. Wenn im Nachgang Fragen auftauchen, so ein LinkedIn Live ist immer relativ unpersönlich, weil wir nicht über Zoom irgendwo in die Diskussion kommen. Wir haben das mit dem LinkedIn Live ganz bewusst gemacht, dieses Video dann auch im Nachgang zur Verfügung zu stellen. Wer sich jetzt heute nicht live anschauen konnte. Wir sind beide immer offen für Rückfragen, für Gespräche. Das heißt also eine kurze Nachricht über LinkedIn, eine Rückfrage über LinkedIn. Ein intensiveres Gespräch gerne per Telefon, per Teams, wo nochmal individuell diskutiert werden kann. Funktioniert mit Gernot, funktioniert mit mir. Also jederzeit, wenn da Interesse besteht, kontaktieren Sie uns. Da kriegen wir immer noch die Möglichkeit, das noch individuell auf Ihren Betrieb zu diskutieren. Auf der Webseite.
00:31:35: gibt es alle Informationen, auch die Testimonial Stimmen, den Anmeldelink, also alles was erforderlich ist, was man braucht. Es gibt einen Flyer zum Kurs, den man sich dort herunterladen kann. Stehen auch ein paar Informationen drin. ja, das wäre im Prinzip alles. Haben wir noch etwas vergessen?
00:32:02: Naja, also vielleicht noch eines. Sie bekommen natürlich am Schluss ein Zertifikat, offizielles Zertifikat. Also der Abschluss des Kurses kann sich dann schon auch sehen lassen und dient als Referenz für ihren weiteren Werdegang. Und es ist durchaus so, dass wir für die Zukunft eine Art modulares Aus- und Weiterbildungsprogramm Das heißt, es wird irgendwann für viele der Spezialthemen, die Markus jetzt hier in einer Woche sehr kompakt durchgeht, ausgekoppelte Formate geben, wo man dann sich wirklich auf ein Spezialgebiet vielleicht zwei, drei Tage, vielleicht sogar eine ganze Woche weiterfokussiert. Und es wird damit zusammenhängend auch eine Zertifikatsstruktur geben. Und dafür ist der Grundkurs, der Intensivkurs, industrielle Beschichtung von A bis Z natürlich eine 1A-Basis.
00:33:11: Ja, dann würde ich sagen, wir enden mal mit ein paar Impressionen aus dem letzten Kurs. Es gibt ein Video, das ist auf der Webseite. Ich spiele das mal einmal ein und dann läuft genau 54 Sekunden und dann sehen wir uns nochmal wieder.
00:34:25: Ja, das war doch nochmal eine Zusammenfassung, wo auch die Berge zu sehen waren, der See und die Burg. Das war alles dabei.
00:34:32: Perfekt!
00:34:34: Ja, dann bleibt uns eigentlich nur noch allen, die das Video und das LinkedIn Live gesehen und besucht haben, Danke zu sagen. Wir hoffen, den ein oder anderen im Kurs im Oktober begrüßen zu dürfen. Wir haben die Termine fürs nächste Jahr auch schon vorbereitet. Das heißt, das Konzept geht weiter, auch mit den Vertiefungen, die Gernot angesprochen hat. Und in dem Sinne freuen wir uns, den ein oder anderen im Oktober in Burgs begrüßen zu dürfen.
00:35:04: Ja, hat mich ganz besonders gefreut und wir würden Sie als Gastgeber, wir würden uns sehr freuen, Sie als Gastgeber hier begrüßen zu können. Vielleicht noch ein allerletzter Satz. Sie können mich auch direkt jederzeit unter info.mpa.schule.ch anschreiben und persönlich Fragen oder Anmeldungen platzieren oder was immer Sie diskutieren wollen.
00:35:29: In dem Sinne schönes Wochenende bis demnächst.
00:35:33: Tschüss!
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